KULTURPROJEKTE NIEDERRHEIN E.V. /// FÖRDERUNG REGIONALER VERNETZUNG AM NIEDERRHEIN

SCHON DABEI?

RP, 27.03.2026, Rheinberg

Der Große Markt füllte sich schnell. Die Menschen genossen das Angebot auf dem Marktplatz. Foto: Armin Fischer (arfi)

 

Top-Start für den Feierabendmarkt

Auf dem Großen Markt in Rheinberg

Rheinberg · Es blieb trocken am Donnerstagabend und die Menschen strömten auf den Großen Markt, wo der erste Feierabendmarkt stattfand – mit Händlern, Gastronomie und Musik. Die Organisatoren sind zufrieden.

Premiere geglückt – das darf man in jedem Fall festhalten. Der erste Feierabendmarkt auf dem Großen Markt hat viele Menschen angelockt und hat einiges geboten. Und das, nachdem es am Vormittag wettertechnisch noch nach einem Desaster ausgesehen hatte. Da gab es Hagelschauer und die wären am späten Nachmittag beziehungsweise am Abend alles andere als einladend gewesen.

Doch bis dahin hatte sich die Schlecht-Wetter-Front verzogen und es sah gut aus. Auch in die Gesichter von Josie Schiffer und Rüdiger Eichholtz waren die Lachfalten zurückgekehrt und die Sorgenfalten waren weg. Josie Schiffer hatte die Idee eines Feierabendmarktes gemeinsam mit Carsten Kämmerer entwickelt. Beide haben Erfahrung mit derlei Veranstaltungen: Schiffer ist die Mutter der Rheinberger Gourmetmeile (die es im Juni wieder geben wird), Kämmerer ist der gute Geist des Ossenberger Wochenmarktes. Mit dem umtriebigen Kulturbeauftragten Rüdiger Eichholtz an ihrer Seite stellten die beiden ihr Event auf die Schiene. Weil auch die Stadt unterstützte und die rund um den Markt ansässigen Gastronomen sich ebenfalls mit Angeboten einbrachten, konnte ein schönes Veranstaltungspaket geschnürt werden.


INFO
Was sonst noch auf dem Markt passiert
Veranstaltungen Auch in der Adventszeit gab es bereits kleine Veranstaltungen zur Belebung der Innenstadt. Unter dem Kürzel „3Xmas“ wurden das Lichterfest, ein Advents- und ein Weihnachtstreff zusammengefasst. Bei der Ausrichtung wurden die Rheinberger Einzelhändler von Rüdiger Eichholtz unterstützt. Weiterhin soll es auch die Gourmetmeile der Pumpennachbarschaften im Juni in der Fußgängerzone und das Kastanienfest im Oktober auf dem Großen Markt geben. Im Dezember 2025 fand erstmals der Spektakel-Adventsmarkt auf dem Marktplatz statt – erfolgreich. Der nächste Feierabendmarkt ist für den 11. Juni geplant.


Die Veranstaltung zeigte: Man muss keine Wunder vollbringen, um die Rheinbergerinnen und Rheinberger auf den Markt zu locken. Ein Getränkewagen, ein paar Imbissstände und die „normalen“ Markthändler – das reicht, schon kommen die Leute aus den Häusern. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte dann auch Josie Schiffer. Und Rüdiger Eichholtz fügte hinzu: „Besser hätte das beim ersten Mal nicht laufen können.“

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Alexander Kluck aus Niederkrüchten schärfte auch die Rosenschere von Ute Stenmans. Foto: Armin Fischer (arfi)

Am Getränkewagen vor der Alten Apotheke, in dem mit Gunter Weber ein bekanntes Gastronomen-Gesicht mit Freude Bier, Glühwein und Wasser ausgab, knubbelten sich die Besucher. Ähnlich sah das überall da aus, wo es was zu futtern gab: Currywurst, Pommes, Eintöpfe, Crêpes, Waffeln, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Und dazu gab es die passende Musik vom Duo „Saxorange“ mit Saxophonist Jan Schürings und Sänger und Mundharmonikaspieler Yogi Nienhaus.

Waren die Markthändler bei diesem kulinarisch-kulturellem Angebot denn zu Statisten degradiert? Katharina Passen von Pflanzen und Wohnen Passen an der Moerser Straße bei Rewe bot Frühlingsblumen, Sträuße und Dekoartikel an und verkaufte auch. „Wir sind zufrieden“, meinte sie. Zu einem ganz ähnlichen Urteil kam „Socken Dirk“, Dirk Frankenberger, der Strümpfe und Socken in allen Größen, Farben und Materialien ebenso feilbot wie Unterwäsche. „Die Nachfrage war okay, es hat sich gelohnt“, sagte der Händler, der bis vor rund zehn Jahren regelmäßig auf dem Rheinberger Wochenmarkt stand und ab Oktober auch alle drei Monate einmal samstags in Ossenberg stehen wird.

Viel Zulauf hatte auch der Stand von Alexander Kluck aus Niederkrüchten. Er verkaufte Messer, Scheren, Reiben aller Art und war als Messerschleifer sehr gefragt. Dazu hatte er verschiedene Schleifmaschinen und -blöcke und auch andere Gerätschaften mitgebracht. Ute Stenmans aus Rheinberg ist Floristin und vertraute Kluck ihre liebste Rosenschere an. „Die hat Zähne“, sagte sie. Was bedeutete: Sie ist stumpf. Und Rainer Müller, ebenfalls Rheinberger, hatte ein mindestens 50 Jahre altes Konditormesser dabei, ein Andenken an seinen Vater, der Konditor war und damit gearbeitet hat. Auch das machte Alexander Kluck gern wieder flott.

(up wer)




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Kulturprojekte Niederrhein
Rüdiger Eichholtz
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